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Wer "Berlin Digital" sagt, muß auch "Berlin Analog" sagen!

berlin analog - a snapshot of the streetmusic scene in Berlin incl. a documentary movie, 13 audio tracks and an extra videoclip.


Berlin Analog ist eine dokumentarische Momentaufnahme: Eine DVD mit einem Dokumentarfilm über vier Musiker, mit Eigenkompositionenvon 13 Berliner Straßenmusikern und einem Musikvideo.
Fernab von der Tristesse eines grauen U-Bahnhofes wurde der Dokumentarfilm und die Lieder in Cafés, Kneipen und sogar in der fahrenden U-Bahn aufgenommen - genau dort, wo sie jeden Tag zu hören sind. Jeder Musiker hat seine eigene Definition von Straßenmusik. Doch eine Eigenschaft verbindet sie: Sie sind aufmerksame Beobachter unseres täglichen Lebens. In ihren Liedern erzählen sie nicht nur ihre eigenen, sondern auch unsere Geschichten, die Geschichten der Passanten.
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Eine zufällige Begegnung! Ein Moment! Ein Verweilen!

Straßenmusiker sorgen für irritierende Augenblicke, sie werfen den Passanten aus dem Trott, aus der Kurve der Gedanken und Wege, die er gerade eingeschlagen hat. Meist spielen Straßenmusiker eine Musik, die der Passant niemals freiwillig zuhause hören würde, aber jetzt gerade, in diesem Moment, da ist es diese Musik genau richtig, kurz Pause zu machen und sich über den Alltag wegtrösten zu lassen. Vielleicht lässt sie ihn auch kurz zweifeln, am eigenen Leben, so, wie er es sich ausgesucht hat? Er ist, zumindest kurz, fasziniert vom Vagabundenleben, der Freiheit dieser Musiker. Einfach alles liegen und stehen lassen und auch mal ganz ohne Verpflichtungen durch die Welt ziehen? Vor Stadt zu Stadt, von Land zu Land, sich treiben lassen?

Straßenmusiker nutzen den öffentlichen Raum als Bühne. Anders als Bands, die in Clubs und Konzerthallen spielen, gehen sie dort hin, wo Menschen sind, die noch gar nicht wissen, dass sie Publikum werden sollen. Sie suchen sich ein Publikum, von dem sie nicht wissen, wer es ist und ob sie von ihm überhaupt erwünscht sind. Oft sind Straßenmusiker selbst ganz verwundert über ihre unterschiedlichen Zuhörer, über die, die sich Zeit nehmen und einfach mal stehen bleiben und zuhören.

Straßenmusiker gestalten das Stadtbild bunter und abwechslungsreicher in Zeiten, wo der öffentliche Raum immer kleiner wird und immer kontrollierter. Die Bandbreite ist groß: Manche treten als ganzes Orchester auf, andere als "One-Man-Show"; gespielt wird auf klassischen Instrumenten oder auch mal auf Wassergläsern, und genauso vielfältig ist das musikalische Repertoire. Straßenmusiker gibt es überall auf der Welt, aber die Traditionen und Regeln sind oft verschieden: In Paris - und jetzt auch in London - müssen sich Straßenmusiker zum Beispiel speziellen Prüfungen unterziehen, damit sie im U-Bahn-Bereich überhaupt spielen dürfen.

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STRASSENMUSIK
EIN FILM VON Jens Riis Peter Mikkel Gaardmand Zäll


»Straßenmusik« ist ein unabhängiges Dokumentarfilmprojekt, das einen Blick auf die einzigartige Subkultur der Straßenmusik in Berlin wirft. Peter Mikkel Gaardmand Zäll und Jens Riis aus Kopenhagen waren bei ihren Berlinaufenthalten fasziniert von der Musikkultur, der sie in den Straßen dieser von Kunst durch-drungenen Stadt begegneten. Doch sie hatten das Gefühl, dass diese bohemische Kunstform wenig beachtet wurde und die Menschen nicht erkannten, welche Schönheit die Musik in ihrenAlltag bringt. Die Berliner sahen die Musiker vielmehr als bettelnde Streuner, denn als wahre Künstler mit großem musikalischem Talent.
In Kopenhagen sieht man selten Straßenmusiker, da die Stadt eine solche Kultur nicht anzieht. Zäll und Riis teilten die Meinung, dass Straßenmusiker die Vielfalt einer Stadt anreichern und eine sozialeVielschichtigkeit kreieren. Dieses Interesse erzeugte die Idee zu einem Dokumentarfilm, und sie beschlossen, das Projekt unabhängig zu produzieren.

Die Geschichten der Straßenmusiker mussten erzählt werden, um das Verständnis und die Akzeptanz für ihre Arbeit und ihr Dasein zu vergrößern. Straßenmusik ist eine Kunstform, die ihren eigenen Prozess bloßstellt. Sie ist ein Lifestyle, eine fortlaufende Performance, Kunst in Bewegung. Sie verlangt Beständigkeit und den Willen, sein eigenes Leben dieser Musikform zu widmen.

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English:

In for "Berlin Digital", in for "Berlin Analog"!

Berlin Analog is a documentary snap-shot: A DVD containing a documentary film about four musicians, with original composition by 13 Berlin based buskers and a music video.

Far from the drab environment of an underground station, the documentary film and the songs have been recorded in cafés, bars, even on a moving underground train -just where they are to be found every day. Each musician has his own definition of street music but they share one attribute: They are attentive observers of our daily lives. Through their songs they not only tell their own stories, but also those of us, the passers-by.

A chance encounter! A moment. A pause! Street musicians provide unexpected moments, they interrupt the daily grind of the passers-by and distract them from the thoughts and actions they were about to take. Usually street musicians play music the passer-by would never listen to by choice in her/his own home. But now, in this particular moment, the music fits perfectly, allowing the passer-by to take a short break and to be comforted. Maybe the music, just for a brief moment makes us question their chosen life? There is, at least for a moment, fascination for the vagabond lifestyle, for the freedom of these musicians who seem to simply leave everything behind and drift around the world, without commitments - from city to city, from country to country.
Buskers make the public space their stage. Unlike bands that play clubs and concert halls, they go where the people are - who don’t even know they are to become an audience. They find themselves a public who they don’t know yet and who might not be welcoming. Often buskers themselves are surprised at the variety of their audience, those who take the time to stop and listen. Buskers make the townscape more colourful and diverse, in times , where the public sphere is becoming smaller and is more controlled. The range is wide: Some perform as an orchestra, others deliver a one-man-show; some play on classical instruments, others on glasses filled with water, and their repertoire is equally diverse.

Street musicians exist all over the world, but rules and traditions vary. For example in Paris - and now also London - buskers have to do an audition before they are allowed to play in the underground.


STRASSENMUSIK
A FILM BYJens Riis Peter Mikkel Gaardmand Zäll


»Straßenmusik« is an independent documentary project, focusing on the unique subculture of street music in Berlin. Peter Mikkel Gaardmand Zäll and Jens Riis, both locals of Copenhagen, having spent some time in Berlin, found themselves fascinated by the music culture they encountered on the streets of this art infused city. They shared a feeling that this bohemian art form was somehow overlooked and not appreciated for the beauty that brings to everyday life. It seemed to them that locals perceived the musicians more as "drifters, askingpeople for money", than artists trying to make an honest living by using their talents.