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Familienangelegenheiten aus Berlin


Yippee: Erstmals wird auf einer Doppel-CD [34 Songs/über 120 Minuten Musik], die liebenswürdige Vielfalt der Berliner Clubkultur präsentiert. Quitschlebendig und vor allem überaus charmant, offenbart sich hier eine Familie in die jeder herzlich eingeladen ist. Eine Doppel-CD mit einem zwölfseitigen deutsch- und englischsprachigen Booklet. Eine Herzensangelegenheit voll mit Hits, Neuem, Exklusivem, Raritäten und bisher Unveröffentlichtem.
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Familienangelegenheiten aus Berlin ist eine doppelt runde und bunte Sache zum liebevollen Preis von einer CD. Und noch einen Bonus unter dem Motto "Vorsprung durch Technik": Die Doppel-CD erscheint als blue/red Colour-Disc (das ist wie früher farbiges Vinyl bei Platten - nur als CD).

Es ist noch gar nicht so lang her, daß sich Berlin zu einem Eldorado für Experimentierfreudige und Abenteurer entwickelt hat. Noch vor Kurzem hieß es, Berlin sei die Hauptstadt für Kraut- und Rüben-Rocker, ein Platz, an dem bis auf ein paar wenige Ausnahmen nur Kreuzberger Hinterhof- und Proberaum-Crossover wächst und gedeiht. Oder süßlicher Retortenpop, unoriginell und uninspiriert, der vergeblich nach dem großem Erfolg schielt. Doch seit Kurzem geht wieder was in Berlin: In Berlins Clubs, Bars, Galerien und Wohnzimmern entsteht eine neue Musikszene, einfach so, ohne gleich die Plattenverkäufe mitzudenken. Gespielt wird, was Spaß macht: Es wird ausprobiert, improvisiert, man arbeitet zusammen, tauscht sich aus, feiert gemeinsam, gründet Labels und macht immer wieder neue Clubs auf, illegale Bars in abbruchreifen Häusern, Orte, wo Neues entsteht und auftreten kann - Schnittstellen, Netzwerke, Hand- und Spanndienste. Vielleicht liegt es am Nachhall des Berlins der Neunziger, ein politisches, soziales und musikalisches Niemandsland, das viel Raum gibt für jeden. Vielleicht sind es die vielen Leute aus kleinen Städten, aus anderen Ländern, die hier ihr Glück suchen kommen. Vielleicht sind es auch nur die langen, kalten, zugigen Berliner Winter, die schlechten Zeiten, in denen sichs am besten zusammen aushalten läßt, wo man zusammen rückt, wie Zuhause, in der Kleinstadt, auf dem Dorf: mitten in der Metropole. Berlin ist immer noch voller Aufbruchstimmung, trotz aller Abgesänge auf seine Subkulturen. Und wird die Miete doch zu teuer, die Gegend zu schick, dann entwickelt man Überlebensstrategien, wird eben professionell. Andere ziehen einfach um. Szenen fangen an zu rechnen, verändern sich, werden größer, aber es kommen auch immer wieder neue dazu, mit frischen Ideen.

Familienangelegenheiten aus Berlin verschafft einen Einblick in Berlins Musikszene, öffnet Türen auch für jene, die vielleicht Anfängerschwierigkeiten oder Schwellenängste haben. Wir zeigen einen repräsentativen Querschnitt durch das, was in Berlins Clubkultur los ist: Hier sind Bands und Musiker versammelt, die hier jetzt präsent sind in Berlin, Vaterfiguren und Jugendgruppen, alte Hasen und Newcomer, tolle Livebands, Leute, die in der Wohnzimmer-Szene aktiv waren, Bands, die daran anknüpfen oder an die Errungenschaften von Techno im Berlin der Nachwendezeit, Elektronikbastler und Konzeptbands, bildende Künstler, Musiker, die ihre eigene Plattenfirma betreiben, eine Bar, eine Galerie.


English version

Family Affairs From Berlin

Yeah!!! The first complete overview of the Berlin Clubculture Musicscene. More than 2 hours Music [34 Bands!]. Double-CD for the price of one CD. A large 12 page Booklet with many Photos describe the amazing and crazy story behind the Club Culture of the famous Berlin Music Scene. The booklet is written in english too. Contains exclusive material, rarities, special versions and many more.
Limited Edition in blue and red colour-disc.

It's not that long ago that Berlin has developed onto an Eldorado for adventurers and those who like to experiment. Until recently, Berlin had a reputation as the main capital for krautrockers, a place where only Kreuzberg backyard crossover was thriving. Or sugary run-of-the-mill pop, unoriginal and uninspired, hoping in vain for the big breakthrough. But now things are changing: in the clubs, bars, galleries and living rooms of Berlin a new music scene is emerging, just like that, without making record sales a priority. People play whatever is fun; improvise, exchange, work and celebrate together, found labels and constantly open new clubs or bars in run-down houses, places where new bands and music are created and presented - interfaces and networks. Maybe it's the echo of the Berlin of the 90's, a political, social and musical no-man's land that offers enough space for everyone. Maybe it's all those people from small towns and other countries who are trying their luck in the big city. Or maybe it's just the long, cold and windy Berlin winter, the bad times which make people stick together in the middle of the metropolis like they do in the small towns and villages. Berlin is still full of new energy despite the voices that proclaim the extinction of its subcultures. And when the rent gets too expensive, the neighbourhood too trendy, people develop survival strategies and become professional. Others simply move elsewhere. Scenes start to do calculations, change, become bigger, but there is also always an influx of others with new ideas. Berlin Family Affairs lets us take a look into the music scene of Berlin, opening doors even for absolute beginners. We present a cross-section of what makes up the Berlin club culture: There are current bands and musicians, father figures and youth groups, old hands and newcomers, great live
bands, people who were active in the living room scene and their descendents, people building on the achievements of techno in post-wall Berlin, electronics fans and concept bands, artists, musicians with own labels, bars and galleries.