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Welt am Sonntag vom Di, 9. Januar 2001
Zwischen
Familie und Szene: Auf der Suche nach dem Berliner Pop-Untergrund
...
Auszug aus dem Pressespiegel
"Familienangelegenheiten aus Berlin"
Dass aber im verborgenen eine Menge aufregender Musik entsteht,
belegen nun zwei CD-Sammlungen. Auf "Familienangelegenheiten
aus Berlin" spielen junge Bands, wie Paula, Jazzanova
oder Jeans Team moderne abenteuerlustige Popmusik, die für
Clubs und Autoradios taugt. Und weil Berlin doch Sinn für
Tradition hat, mischen auch Mitglieder von den Einstürzenden
Neubauten und Ideal mit.
Der Spiegel
Die Berliner Musikszene kocht: "Familienangelegenheiten
aus Berlin" ist der Spiegel dessen, was man von anderswo
nur erahnen kann...
Süddeutsche Zeitung/jetzt Magazin
Sie wollten schon immer mal wissen, was es mit der Mitte
des neuen Berlin auf sich hat? Einen Blick in die Berliner
Wohnzimmer Kulturszene werfen? In den Underground eintauchen
und mitreden können? Hier ist der Soundtrack zum Trend...
ZDF-Aspekte
Aus Berlin kommt kein Kraut- und Rübenrock, sondern
Musik. Die Vielfalt der Szene bildet eine große akustische
Familie, in Clubs und Wohnzimmern wird experimentiert. 34
Bands, darunter Britta, unternehmen auf einer Doppel-CD den
Versuch einer musikalischen Topographie der Hauptstadt...
3 Sat-Kulturzeit
... Lieblingslied bemüht sich gar nicht um eine Modellbildung.
George Lindt verewigte jeweils ein Stück von vierunddreißig
Berliner Musikern auf einer sogenannten Compilation und gab
dem Platte gewordenen Gemischtwarenladen den Titel "Familienangelegenheiten
aus Berlin". Der Versuch, das Musikgeschehen und Clubleben
unter diesem Stichwort zusammenzufassen, scheint so verkehrt
nicht zu sein. Bei der aller Betonung der Unterschiede gibt
es doch viele Verbindungen zwischen den Musikern ... Vielmehr
ist die Zusammenstellung Retrospektive und Werkschau dessen,
was in den letzten fünf Jahren in den Kellern der Stadt
geboten war...
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Diese von Lieblingslied zusammengestellte Compilation enthält
auf zwei jeweils sechzig Minuten dauernden CDs Musik von genau
den Berliner Bands, die sich in den letzten zwei, drei Jahren
einen Namen gemacht haben ... Die Zukunft der meisten Bands
hat zwar gerade erst begonnen, "Familienangelegenheiten
aus Berlin" aber ist jetzt schon Retrospektive und Werkschau...
Taz
Die Berliner Pop-Landschaft brodelt vor Kreativität.
... Anschaffung ist Pflicht!
TV Today
Berlin scheint in letzter Zeit endlich zur deutschen Popmetropole
Hamburg aufzuschließen. Junge Bands schießen wie
Pilze aus dem märkischen Sandboden, mischen munter Stile,
Rhythmen, Sounds und bilden eine unübersichtliche Szene.
Dankbar registriert man einen Sampler wie "Familienangelegenheiten
aus Berlin", der als musikalischer Wegweiser dienen kann.
Der Tagespiegel
Vor wenigen Jahren musste man sich noch vorhalten lassen,
in Berlin gäbe es nur fiesen Krautrock zu hören.
Dieses Vorurteil ist längst widerlegt und für ungläubige
Freunde in der fernen Provinz gibt es nun als hörfesten
Beweis die Doppel-CD "Familienangelegenheiten aus Berlin."
120 Minuten Musik von 34 Berliner Bands, ein Kompendium und
repräsentativer Querschnitt der aktuellen experimentierfreudigen
und charmanten Szene.
Kultur News
Wenn es zur Zeit eine Platte gibt, die das Pop-Universum
Berlin umfassend darstellt, dann dieses Doppelalbum. Insgesamt
34 Bands steuern je einen Song bei, und von Jeans Team über
Surrogat bis hin zu Terranova sind wirklich alle dabei, die
Berlin in den letzten paar Jahren wieder aus dem musikalischen
Dornröschenschlaf geweckt haben.
Prinz
Hier offenbart sich die Clubkultur der Hauptstadt charmant
und lebendig. Auf diesem Sampler gibt es Raritäten, unveröffentlichtes
Material und Kleinkunst von wahlberliner Musikern. ......
Diese Kompilation ist genau richtig für legere Konversation
- nicht nur in Berlin-Mitte.
WOM-Journal
Eine kurze Ahnung vom Glück. Berlin ist eine sonderbare
Stadt ... Eine Sammlung dieser Art von Musik erscheint unter
"Familienangelegenheiten aus Berlin". Zwei Platten
berichten von der Szene in Berlin. Sie nehmen die Bestände
auf, und sie erzählen einiges vom Geist der Stadt. Vor
allem von der Sehnsucht, dass sie bleiben soll, wie sie in
ihren Mythen immer war. Naiv und spröde, schrullig, selbstgerecht
und rau, von groben Stolz und feinem Mutterwitz. ... Vielleicht
ist das mit Underground gemeint: Man stimuliert Idyll, Familie,
Kitsch als Gegenwelt zur metropolitanen Hysterie. ... Berlin
ist viel zu offen und ironisch für Subkultur. ... Berlin
scheint die Hauptstadt der Kleinkunst zu sein. In der Vielfalt
verspielter Einfältigkeit, im Lob des Profanen und einfachen
Glücks und im Hang zur Schönheit an sich.
Die Welt
Lieblingslied-Records präsentiert eine Doppel-CD randvoll
mit vielen Songs der Berliner Clubkultur und einer Trackauswahl,
die man ohne weiteres übernehmen würde, wenn man
für gute Freunde ein Tape zusammenstellt.
030-Stadtmagazin
Der neue Sampler "Familienangelegenheiten aus Berlin"
ist eine Liebeserklärung an Berlins Clubkultur. Hits
und Raritäten, Neues und Unveröffentlichtes finden
sich unter den 34 Songs der Doppel-CD. Das muss gefeiert werden!
Berliner Kurier
Eine gelungene, auf zwei CDs angelegte Werkschau über
die neue Berliner Musikszene. Das Album wird zwar auch in
Japan und England veröffentlicht und erfüllt damit
eine Expo-Funktion, die Zusammenstellung aber folgt unverholen
der Philosophie des Lieblingslied-Tapes. .....Konkurrenzlos!
Tip-Magazin
Last year´s European capital of cool celebrates its
diverse and fertile music scene with a 34-track compilation
of guirkly post-Wall designer pop. .... Necessary or evil?
Close your eyes and you too could be a bearded graphic designer
from Mitte creating pointlessly daring images on a cream iMac
while the billiant Stereo Total, Pop Tarts, Pole, Gonzales
and many, many more enhance your false sense of self-worth.
New Musical Express
Familienangelegenheiten aus Berlin: Ende der Bescheidenheit!
Berlin ist in Sachen "innovative Klangkultur" weit
vorne im bundesdeutschen Vergleich, und man sollte das endlich
so laut wie stolz in die Welt posaunen dürfen.
Zitty
Jetzt rumort es wieder in Berlin. Die Oberliga des Berliner
Pop-Undergrounds. Die CD "Familienangelegenheiten aus
Berlin" vereint die besten Musiker der neuen Berliner
Szene!
BZ
Wie größere Teile des gegenwärtigen Berliner
Popgeschehens, kann man auch das "Familienangelegenheiten
aus Berlin"-Album als Antwort auf diese eine, nicht nur
Berliner Popschaffende allenthalben umtreibende Frage hören:
Was kommt nach Techno und Postrock? Also: Was kommt nach dem
Ende derjenigen Musikarten, die nach dem Ende der Rockmusik
kamen?
Berliner Zeitung
Besteht Berlin aus unzähligen, bizarr-charmanten Wohnzimmer-Combos
zwischen Lo Fi und Electro Trash? Zumindest, wenn man dieser
schönen Doppel-CD traut...
IQ-Style
Direkt aus dem größten Wohnzimmer Deutschlands
kommen 34 "Lieblingslieder". Allen, die in Bezug
auf die "Neue Berliner Musikszene" Nachholbedarf
haben, kann mit dieser Compilation geholfen werden. Die Doppel-CD
enthält zahlreiche schöne Stücke von Bands,
die eigentlich schon wieder viel zu verschieden sind, um auf
ein Medium zu passen, andererseits in dieser Auswahl schon
wieder Sinn machen...
Superstar
So viel Liebe muß unterstützt werden...
Spex
Lieblingslied Records stellt seine Lieblingslieder vor. In
diesem Falle alle aus Berlin, in Berlin gemacht oder beheimatet.
Das ist doch mal was ... auf jeden Fall ist für jeden
ein Lieblingslied dabei ... denn man braucht auch mal einen
unelektronischen Lebensaspekt.
DE:BUG
Family Affairs From Berlin: That the first disc contains
too many samey sounding female vocal/keyboard pairings ultimately
doesn´t detract from an indispensable survey that draws
heavily on the rosters of Berlin´s big four independents:
Monika (Quarks, Contriva, Komeit, Barbara Morgenstern), Kitty-Yo
(Gonzales, Laub, Surrogat, Jeans Team, Tarwater, Rechenzentrum),
Flittchen (Britta, Vermooste Vlöten) and Bungalow (Stereo
Total, Le Hammond Inferno, Dauerfisch, Mina, Pop Tarts). Terrain
covered includes filigrane post-rock, brawny guitar song,
electronica mellow and tense, glitch dub (pole, who else?),
lo-fi, retro-irony, beatbox-backed spoken word (Max Goldt
& Stephan Winkler) and neo-cabaret (Anton Masie §
Reinhild Kuhn). Beyond category are Blixa Bargeld pricelessly
crooning "Küss mich wach", cartonist Fil´s
primitivist pean to "Rock `N´ Roll" , and
a reunion with post-punk veterans Mutter.
The Wire
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